Dem Heisshunger schnell ein Schnippchen schlagen: Tipps und Tricks

Heißhunger

Er kommt oft unverhofft und überfällt uns mit aller Macht: Heißhunger. Häufig sucht er uns heim, wenn wir ihn am wenigsten gebrauchen können, etwa während einer Diät oder einer stressigen Arbeitsphase. Beinahe unbezähmbar wird dann der Drang, sich sofort etwas einzuverleiben, vorzugsweise Süßes oder Salziges. Doch das muss gar nicht sein.

Es gibt ein paar wirksame Tricks, diese fiese Gier nach umgehender Nahrungszufuhr zumindest vorübergehend zu bändigen – oder sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Einfach mal ausprobieren und hoffen, dass Heißhungerattacken Sie künftig kalt lassen.

 

Mit regelmäßigen Mahlzeiten vorbeugen

Heißhunger ist keine Einbildung und kann diverse Ursachen haben. Der Körper signalisiert auf jeden Fall, dass ihm akut etwas fehlt: Er benötigt Nachschub an Nährstoffen, neue Energie. Zu so einem Notstand, womöglich noch in der Nacht, muss es aber gar nicht erst kommen. Ernährungsexperten empfehlen, mit regelmäßigen, ausgewogenen Mahlzeiten vorzubeugen.

Denn wenn der Körper gleichmäßig gut versorgt ist, muss er nicht zwischendurch Alarm schlagen und auf der Stelle nach Nahrung verlangen.

 

Kaugummi kann helfen

Von den frühen Pfadfindern heißt es, sie hätten bei schlimmen Hungeranfällen und eklatantem Mangel an Essbarem zu Kieselsteinen gegriffen und daran herumgelutscht, gar darauf herumgekaut. Das ist bei aller Not nicht nachahmenswert.

Aber Kauen ist ein gutes Stichwort: Greifen Sie zu einem zuckerfreien Kaugummi oder einem mit Pfefferminzgeschmack. Das intensive Kauen soll das Hungergefühl eindämmen, und Menthol lässt den Appetit auf andere Aromen abflauen. Eine britische Studie soll ergeben haben, dass auch Kaugummi mit dem Geschmack exotischer Früchte, besonders Mango und Papaya, wirksam gegen Hunger (auf Süßes) sein kann.

 

Blutzuckerspiegel stabil halten

Nicht selten werden unbezwingbare Essgelüste durch Unterzuckerung ausgelöst. Ernähren wir uns ungesund, nehmen vor allem viel Fettes, Zucker und Weißmehl zu uns, steigt der Blutzuckerspiegel zwar schnell an. Aber der Körper reagiert darauf zwecks Regulierung mit erhöhter Insulinausschüttung, und schon sinken die Werte wieder ab.

Ist der Blutzuckerspiegel im Keller, kommt prompt die Meldung: Hunger! Und es wird gegessen, gegessen… Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen. Am besten gelingt dies durch eine vernünftige Ernährung, die ausreichend Obst und Gemüse enthält. Ein gutes Mittel, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten, sind zum Beispiel Äpfel.


Akupressur bremst Appetit

Die aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TMC) bekannte Akupressur kann auch helfen, eine heftige Heißhungerattacke zu lindern. Gewusst wie: Drücken Sie mit dem Zeigefinger etwa 20 Sekunden fest auf den Punkt zwischen Nase und Oberlippe. Dadurch wird das Appetitzentrum im Gehirn „angefunkt“ und aufgefordert, den Hunger einzustellen.


Kleine Sünde – großer Genuss

Es hat alles nichts geholfen? Sie sind schwach geworden? Seien Sie jetzt stark und stehen Sie zu Ihrer Schwäche! Vielleicht haben Sie gleich die ganze Tafel Schokolade vertilgt, weil Sie sich so lange sogar das winzigste Häppchen versagt haben; fünf Frikadellen verschlungen, weil die deftigen Dinger ja auf der Don`t-Liste stehen.

Rigorose Verbote sollten Sie aus Ihrem Ernährungsplan streichen. Sündigen Sie ruhig ab und zu ein bisschen – ganz bewusst, mit Genuss und ohne Reue. Dann können e i n e Praline und e i n e Bulette schon Wunder wirken.

Ablenkung vom Quälgeist

Versuchen Sie auch mal, den Hunger durch Ablenkung zu überlisten. Nach dem Motto: Ich habe weder Zeit noch Lust, mich um diesen Quälgeist zu kümmern. Konzentrieren Sie sich auf die Tageszeitung, erledigen Sie liegengebliebene Post, misten Sie den Kleiderschrank aus – es gibt unzählige Möglichkeiten, sich abzulenken.

Nur um Essen und Trinken sollte es dabei nicht gehen. Meistens verschwindet der Heißhunger, wenn wir ihm konsequent die kalte Schulter zeigen. Beschleunigen Sie seinen Abgang noch, indem sie ein großes Glas Wasser trinken.

Gegen Heißhunger kann man auch mit natürlichen Appetitzüglern vorgehen – Lesen Sie jetzt unseren Test der besten Appetitzügler des Jahres 2015

Appetitzügler aus DM – funktionieren die wirklich?

Hallo Ihr Lieben, in absehbarer Zeit steht bei mir wieder ein Strandurlaub an – inklusive sonnen, schwimmen und Haut zeigen, versteht sich.

Appetitzügler "Appetite Control" von DM - wie gut ist es wirklich?
Appetitzügler „Appetite Control“ von DM – wie gut ist es wirklich?

Doch schon jetzt plagt mich das Gewissen: Die letzten Wochen, ja wenn nicht sogar Monate, habe ich alles andere als „vorbildlich“ in Sachen Ernährung und Sport gelebt.

Und da ich bereits des Öfteren den Kampf gegen die Pfunde aufgenommen, teilweise sogar große Erfolge verzeichnen konnte (zum Beispiel nahm ich vor gut einem halben Jahr rund 8 Kilo ab), bin ich mir der Problematik der Mammutaufgabe „Abnehmen“ durchaus bewusst.

Da ich allerdings nur noch kaum mein Essverhalten weiter einschränken und auch nur wenig Zeit für zusätzliche sportliche Aktivitäten finde, habe ich mir diesmal überlegt, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

In Internetforen, Blogs und selbstverständlich auch in der hiesigen TV-Landschaft ist zum Beispiel häufig von Appetitzüglern die Rede. Zugegeben, ich bin zwar generell eher skeptisch gegenüber Tabletten, Pillen und Pulverlösungen eingestellt, aber wer nichts wagt, der nichts gewinnt, habe ich mir gedacht.

Was der Einsatz der Appetitzügler gebracht hat, verraten die folgenden Zeilen.

 


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Produkt, Preis und Wirkung von „Appetit Control“

Im Bereich der Appetitzügler gibt es die unterschiedlichsten Produkte. Ich entschied mich für eine Version von DM. „Appetit Control“ nennt der Drogerieexperte seine hauseigene Schiene an Appetitzügler. Eine Packung hiervon kostet 4,95 Euro.

Ein durchaus fairer und im Vergleich mit anderen Markenprodukten sogar recht günstiger Preis, bedenkt man, dass in einer Packung 45 Kapseln enthalten sind.

Der Wirkungsstoff soll übrigens aus der Konjakwurzel gewonnen sein: Gelangen die Kapseln in den Magen, quellen diese dort auf und rufen ein Sättigungsgefühl hervor.

Bei der Einnahme sollen übrigens 2 bis 3 Kapseln eine gute halbe Stunde vor der Mahlzeit eingenommen werden. In meinem Fall dürfte ich mit einer Packung also gut 2 Wochen auskommen, da ich lediglich mittags und abends „richtig“ esse, wobei es mittags häufig nur eine Kleinigkeit aus der Cafeteria gibt. Abends wird bei mir dann „richtig“ gekocht – und natürlich auch gegessen.

 

Tag 1

Sofort nach dem Kauf der Tabletten setzte ich diese quasi auf meinen Speiseplan. Da ich allerdings erst am Nachmittag im DM war, konnte ich die kleinen Wunderlinge auch erst vor dem Abendessen einnehmen. Diesmal wurde allerdings nicht zu Hause gekocht: Es stand ein Besuch beim Griechen um die Ecke an. Ich schwor mir, keine fettige Pommes-Currywurst-Portion, keinen Gyros-Teller und erst recht keine Grillplatte zu bestellen.

Ich wollte es mal mit einem Salat probieren. Und tatsächlich: Um acht Uhr stand das erste Mal seit Langem keine XL-Portion, sondern ein (für meine Verhältnisse) recht kleiner Salat auf dem Tisch. Im Grunde genommen hat dieser auch gereicht, aber die versprochene Wirkung konnte ich eigentlich nicht wirklich feststellen – ein richtiges Sättigungsgefühl stellte sich nicht ein.

Tag 2

Heute stand Berufsschule auf dem Tagesplan. Vor der Mittagspause habe ich 2 Kapseln eingenommen und bin mit meiner eigens geschmierten Stulle auch bestens zurechtgekommen: Beim späteren Bäckerbesuch verspürte ich keinerlei Heißhungergefühle.

Als ich dann endlich zu Hause war, überkam mich dann doch der Hunger: 2 weitere Kapseln, eine kleine Zwischenmahlzeit aus Apfel und Joghurt – das musste einfach sein … Abends wurde dann gegrillt. Zu meiner Schande ließ ich die Kapseln weg. Ich wollte von dem Abend mit den Freunden einfach etwas haben und nicht vorzeitig aussteigen müssen.

Tag 3

Das Wochenende steht an und damit auch meine größte Baustelle. Denn an den Wochenenden gönne ich mir immer sehr viele Zwischenmahlzeiten. Doch das sollte sich jetzt ändern: Lediglich eine Portion Müsli am Morgen, eine Handvoll Spaghetti am Mittag und ein kräftiges Omelette am Abend – so sah mein Essensplan für den dritten Tag aus.

Und ich muss sagen: Summa summarum verlief dieser Tag am Besten. So konnte ich zwar kein erschlagendes Sättigungsgefühl verspüren, aber da ich mir auch ganz bewusst weniger auf den Teller beziehungsweise in die Schüssel geschöpft habe, darf ich durchaus zufrieden mit dem Tagesergebnis sein.

 

Mein Fazit über Appetit Control von DM

 

Abnehmen lässt es sich mit den „Appetit Control“ Kapseln durchaus. Das allerdings nur für einen gewissen Zeitraum, denn der Magen wird schließlich lediglich künstlich gefüllt. Und um auf Dauer weniger zu essen, muss eben das Magenvolumen abnehmen, sodass man auch von weniger Essen satt wird.

Dennoch denke ich mir, dass die Kapseln für den Einstieg eine gute Unterstützung bieten. Aber um Sport und um eine Ernährungsumstellung kommt man wohl kaum herum.

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